Eisschnelllauf / Shorttrack

Dynamik auf dem Eis

Eisschnelllauf steht für Geschwindigkeit, Technik und Präzision.

Auf einer 400-Meter-Ovalbahn messen sich Athletinnen und Athleten über verschiedene Distanzen – immer mit dem Ziel, die schnellste Zeit zu erzielen.

Gut zu wissen

Rennanzüge sind so entwickelt, dass sie den Luftwiderstand möglichst gering halten und damit hohe Geschwindigkeiten ermöglichen.

Klappschlittschuhe haben eine bewegliche Kufe, die beim Abstoß länger auf dem Eis bleibt. Dadurch wird die Gleitphase verlängert und mehr Vortrieb erzeugt.

Im Sprint werden Geschwindigkeiten von über 60 km/h erreicht, auf längeren Strecken liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit bei etwa 45 km/h.

Was ist Eisschnelllauf?

Eisschnelllauf ist eine Wettkampfsportart auf dem Eis, bei der Geschwindigkeit im Mittelpunkt steht.

Die Athletinnen und Athleten bewegen sich in einer tiefen, kompakten Haltung, um den Luftwiderstand zu minimieren. Unterstützt durch spezielle Schlittschuhe und aerodynamische Anzüge erreichen sie im Sprint Geschwindigkeiten von über 60 km/h.

Eisschnelllauf vs. Shorttrack

Eisschnelllauf

  • Zwei Athleten pro Lauf
  • Getrennte Bahnen
  • Kein Körperkontakt
  • Fokus auf Zeit und Technik

Shorttrack

  • 4–8 Athleten gleichzeitig
  • Eine gemeinsame Bahn
  • Direkter Zweikampf
  • Taktik und Position entscheidend

Die Eisbahn

Die klassische Eisschnelllaufbahn besteht aus drei Bereichen:

Ausrüstung – Was braucht man für Eisschnelllauf?

Das wichtigste Werkzeug sind die Schlittschuhe.

Eisschnelllauf und Short-Track in Bayern 

Eisschnelllauf und Shorttrack haben in Bayern eine lange Tradition und sind eng mit dem Standort Inzell verbunden. Bereits in den 1960er-Jahren entstand hier eines der ersten Kunsteiszentren Deutschlands.

Heute zählt die Max-Aicher-Arena zu den modernsten Eisschnelllaufhallen der Welt und ist Bundesstützpunkt sowie Trainingsstätte des Olympiastützpunktes Bayern.

Der Sport wird in Bayern durch Vereine, Trainerinnen und Trainer sowie gezielte Nachwuchsarbeit kontinuierlich gefördert.

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